WordPress und Movable Type

Warum ich dem Blogsystem WordPress den Vorzug gegenüber Movable Type gebe.
WordPress und Movable Type

WordPress und Movable Type

Zeichner: Roger Schmidt
veröffentlicht am: 24. November 2013
Homepage: www.karikatur-cartoon.de
Stichworte: ,,,

So ziemlich ein halbes Jahr ist es jetzt her, dass ich den letzten Cartoon auf www.karikatur-cartoon.de veröffentlicht habe. Unzufrieden mit Movable Type setze ich jetzt auf WordPress. Die Installation von WordPress ist ja wirklich einfach, aber die Daten vom alten in das neue Blogsystem hinüberzuschaufeln – nicht unbedingt eine Tätigkeit, an die ich lustbesetzt herangehe… Mittlerweile gibt es ein Plugin für WordPress, dass hier ganz gut untestützt. Ohne SQL-Feintuning geht’s aber trotzdem nicht. Und dann die URL-Strukturen. WordPress realisiert hier ein anderes Konzept, aber was ist mit den vielen URL’s die schon existieren? Eine bestehende Seite verschiebt man nicht ohne Not und www.karikatur-cartoon.de ist ziemlich gut verlinkt. Glücklicherweise gibt es hier 301-Umleitungen, die angeblich ohne Pagerank-Verlust daherkommen. Mal schauen…

Vor ein paar Jahren war ich durchaus von Movable Type überzeugt. Gerade das Konzept mit den statischen Seiten passte genau zu der Strategie, wie ich meine Webseiten veröffentlichen wollte. Das System ist nach wie vor super schnell im Seitenabruf. Diese müssen nicht dynamisch zusammengestellt werden, sondern liegen schon fertig auf dem Webserver. Aber wen interessiert das heute im Zeitalter großer Bandbreiten und Rechnerleistungen? Leider ist auch festzustellen, dass die Webseiten von Movable Type vollgespamt und ungepflegt darnieder liegen. Dass lässt mich an der Zukunft von diesem System zweifeln, auch wenn anscheinend noch eine starke Entwicklergemeinschaft in Japan zu finden ist.

Viele durchaus leistungsfähige Webpakete, dieses hier wird z.B. von Starto gehostet, unterstützen Movable Type nicht. Movable Type muss man bei der Installation ein wenig umbiegen. Geht, ist aber umständlich. Und einen eigenen Webserver und zugehöriger Adminstration einsetzen, macht bei einem kleinen Business wie diesem keinen Sinn mehr. Mal ganz abgesehen von den Preisen…

Warum aber WordPress? Wenn man nicht auf die Standards und fertige Themes zugreifen will, müssen die Templates in PHP programmiert werden, sicherlich beglückend für die Informatikerzunft, für andere aber eher nervig und am Anfang allemal verwirrend. Hier hatte Movable Type eine weitere Stärke – eine mächtige Templatesprache. Muss auch gelernt werden, ist aber nicht so aufwendig. Vielleicht hat die Verbreitung und die Vielzahl der Plugins den Ausschlag gegeben, mich näher mit WordPress zu beschäftigen. Überzeugt haben mich am Ende die Argumente für Standardtemplates, die sich gezielt mit Google’s Adsense beschäftigen. Auch hier geht es nicht ganz ohne Programmieraufwand, da eine Cartoon-Seite doch etwas anderes ist, als ein gewöhnlicher Blog. WordPress hat sich aber in den letzten Wochen, in denen ich mich intensiver mit dem System auseinandersetzte, als sehr flexibel gezeigt. Vielleicht weil man eben doch keine Template-Sprache nutzt, sondern in PHP programmiert…

<< WordPress Plugin: posts-in-page             

Leave a comment

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.