Karriereplannung

Die nächste Position im Job ist für die Karriere immer die wichtigste? Nicht ganz richtig. Weit wichtiger ist es, die übernächste Stelle zu kennen. Nur dass schafft die notwendige Flexibilität, Chancen zu erkennen und wahrzunehmen. Der vorletzte Job vor der Rente zeigt das mit aller Deutlichkeit. Nur wer seinen Tischler kennt, weiß, wie er die Kiste aufkriegt, um die Himmelsleiter emporzusteigen.

 

Genießen Sie Ihren Urlaubsstress!

Viele Menschen klagen über Urlaubsstress. Vor und nach dem Urlaub. Dabei belegen Fakten: die richtige Dosis Urlaubsstress steigert die Erholung. Wer sich vor der Abreise die Zeit nimmt, eine ToDo-Liste für die noch zu erledigenden Aufgaben zu schreiben und diese dann systematisch abarbeitet, puscht den Pegel für seinen Urlaubsstress auf ein Maximum.

 

Bauchgefühl

Es soll Menschen geben, die ihre rationalen Entscheidungen von ihrem Bauchgefühl abhängig machen. In diesem Sinne intuitiv denken und handeln. Dabei übersehen diese, dass das Bauchgefühl abhängig von unserer Verdauung ist. Genuss von Zwiebeln verursacht nun mal unangenehme Dämpfe…

 

Erfahrung im Job

Gib es einen Job, für den man keine Erfahrung braucht? Ja, es gibt ihn – zum Beispiel den des Schülers. Diese kommen unwissend zur ersten Stunde und können zehn Jahre später immer noch nicht kochen, das Geschirr abwaschen oder den Müll rausbringen. Deshalb gibt es für diesen Job auch kein Geld. Bei Rentnern sieht das Ding mit der Erfahrung anders aus. Meistens gesegnet mit wertvollen Erfahrungen eines erfüllten Berufslebens betreten diese ein Berufsfeld, in dem das alte Wissen nichts mehr gilt. Entwertet. Schlimmer noch: immer weniger Wissen notwendig sein wird. Bis die Erfahrungen sich am Ende im Pflegeheim komplett auflösen. Glücklicherweise gibt es für diesen letzten Job Geld bis zum bitteren Ende…

 

Leben nach der Arbeit

Gibt es ein Leben nach der Arbeit? Das hängt von der religiösen Einstellung des Workaholics ab. Für den Buddhisten ist schon alles im Hier und Jetzt enthalten, er kann es nur nicht wahrnehmen, da dicke Aktenordner den Blick versperren. Hier hilft nur klare Sicht und Freude am Aktenvernichten.

 

Neuer Job

Drum prüfe, bevor man sich im neuen Job ewig bindet. Die Prüfung kann man ja noch verstehen, zumindest für die Probezeit. Die Zeit danach hängt aber doch sehr von der Bindungsfähigkeit des Jobs ab. Der Unternehmensberater nennt hier Motivation, Verdienst, Arbeitsklima und anderes. Zu beobachten ist auf alle Fälle, dass die Bindungskraft am Anfang eher gering ist und zum Ende stark zunimmt, um dann abrupt abzubrechen. Ausnahme wäre höchstens das Berufsbeamtentum: nur wer mit Herz und Seele dabei ist, kann im Auswahlverfahren nach der Berechnung der Rentenansprüche fragen. Die Bindungskraft wäre hier in Phase Eins gleich auf Maximum.