Altbau braucht keinen Energiepass

Am Energiepass kommt der Altbau-Besitzer nicht vorbei, egal welches Baujahr die Immobilie aufweist. Wer aber zu schlechte Werte für seinen Altbau testiert bekommt, braucht nicht gleich sein Haus zu verbrennen. Spätestens beim Verheizen im Kamin zeigt der Energiepass seinen wahren Brennwert. Warum ist es sinnvoll, sich mit dem Energiepass, insbesondere für den Altbau, zu beschäftigen? Umweltverbände sprechen sich doch energisch gegen diesen Energieausweis aus. Zunehmend verschwindet nach deren Aussage mehr und mehr Lebensraum für den gemeinen Schimmelpilz. Die Auswirkungen des Energiepasses zeigen sich schnell: die natürliche Zirkulation der Luft im Altbau wird unterbunden. Dabei heißt es doch: bevor es von der Wand tropft, besser gleich an diese pinkeln - das macht sich wenigstens farblich gut...
Altbau braucht keinen Energiepass

Altbau braucht keinen Energiepass

Zeichner: Roger Schmidt
veröffentlicht am: 03. Mai 2009
Homepage: www.karikatur-cartoon.de
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Aber der Energiepass hat noch weitere Aufgaben. So soll er Gebäude genauso wie Kühlschränke mit Energieeffizienzklassen von A bis I unterscheiden und damit potentiellen Mietern und Käufer eine gefühlte Raumtemperatur vermitteln. Damit ist der Energiepass nicht nur ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz, sondern stellt auch einen Beziehungschutz dar. Obwohl – ein wenig kontraproduktiv ist das schon. Nur eine zugige, kalte Immobile lädt so richtig zum Kuscheln ein. Die Familienministerin soll ja schon die Beilage des Energieausweises zur Heiratsurkunde gefordert haben…

Da der Energiepass eine Aussage über die Dämmung des Hauses macht, kann man auch gleich beurteilen, ob der Nachbar jeden Ehestreit mitbekommt.

Der Vorteil des Energiepasses ist seine leicht Verständlichkeit. Er unterteilt entsprechend der Energieeffizienzklasse A bis I. A steht für das Drei-Liter-Haus. In diesem muss der Bewohner täglich drei Liter Bier trinken oder kann mit dem Haus mit drei Litern maximal 100km weit fahren. Für einen Altbau gibt`s leider nur den Buchstaben I. Der wird vergeben, wenn keinerlei Wärmeschutz und eine veraltete Heizanlage vorliegt. Die Klasse I entspricht also der Höhle eines Neandertalers mit offenem Feuer.

Und wo erhält man den Energiepass? Natürlich beim geprüften Energieberater. Der war vorher Sachbearbeiter beim Arbeitsamt und hat dort eine 2tägige Weiterbildung gemacht. Frei nach dem Motto: „Nur was sich bewegt, verbraucht Energie!“

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