Grünes Wachstum zerstört die Umwelt

Grünes Wachstum als Riesenlüge und Energieverschwendung - bessere und günstigere Produktion und Verteilung von Energie ist der Traum jeder Volkswirtschaft - und der Schlüssel ihrer Entwicklung. Doch das Phantasiegebilde vom grünen Wachstum erinnert eher an den „Wachturm“ als an Wachstum.
Grünes Wachstum zerstört die Umwelt

Grünes Wachstum zerstört die Umwelt

Zeichner: Roger Schmidt
veröffentlicht am: 28. Mai 2014
Homepage: www.karikatur-cartoon.de


Die Mengen, die grünes Wachstum einspart, die Effizienzsteigerung die durchgeführt wurde, frisst der Mehrverbrauch anschließend wieder auf. Einfach erklärt: wer 100,- Euro im Jahr an Energie gespart hat, weil er zum Beispiel in der Badewanne nur noch im kalten Wasser badet oder sein Steak nicht mehr „medium“ sondern nur noch „blutig“ brät und verspeist, gibt das Geld für etwas anderes aus. Nämlich für einen Shoppingbummel in der nächst größeren Stadt – natürlich mit dem Auto… man nennt das den „Rebound-Effekt“. Mehr Energieeffizienz führt zu Mehrverbrauch, es steigt einfach die Nachfrage oder man gibt es für etwas anderes aus. Und wenn man, wie hierzulande, mit seinen grünen Wachstumsideen mehr Ökostrom erzeugt als abgenommen werden kann, nimmt es ein anderer dankend an. Und verbraucht es… Aber es gibt auch noch andere Effekte, zum Beispiel den Transformation-Effekt: soziales Verhalten bzw. Strukturen verändern sich. So bestellt man jetzt im Internet. Und der spritfressende Lieferwagen bringt es persönlich vorbei. Oder man trifft sich nur noch online – anschließend muss der batteriebetriebene Dildo herhalten. Die Unfähigkeit Folgen abzuschätzen, frisst auf, was wir mit dem grünen Wachstum einst einzusparen gedachten…

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