Krieg und Religion

Die Polizei in Dänemark verhindert einmal mehr ein Gemetzel, das von islamistischen Fundamentalisten geplant wurde. Diese wollten in der Redaktion des 'Jyllands-Posten' ein Schlachtfest abhalten - und dafür wohl in den Himmel kommen. Kaum zu glauben, wie verblendet diese Fanatiker sind. Dabei schrieb schon der deutsche Philosoph Friedrich Nietzsche gegen Ende des 19. Jahrhunderts "Gott ist tot". Aber jetzt, zum Beginn des 21. Jahrhunderts, berufen sich immer mehr Terrorgruppen auf seine Gebote. Zumindest legen sie diese für ihre fanatischen Ansichten aus. Religion und Krieg scheinen einfach dicht beieinander zu liegen. Dabei wird doch von fast jeder Religion Nächstenliebe gepredigt. Diese Aussagen werden wohl nicht wahr genommen. Vielmehr stürzen sich die islamistischen Gruppen auf die Verse des Koran, die eine Rechtfertigung für Tod und Gewalt anführen. Pauschal wird alles verdammt, was der eigenen Weltanschauung widerspricht.
Krieg und Religion

Krieg und Religion

Zeichner: Roger Schmidt
veröffentlicht am: 29. Dezember 2010
Homepage: www.karikatur-cartoon.de
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Dass im Namen der Religion jede Menge Blutvergießen und viele Kriege angerichtet wurden, ist kaum etwas Neues. Schon im Mittelalter wurde im Auftrage Gottes gemordet und gemetzelt. Interessant ist es aber schon, dass heute nur der Islam im Fokus des religiösen Fanatismus wahrgenommen wird. Vielleicht weil er so menschenverachtend auftritt. Es ist aber auch Fakt, dass die meisten Morde und Attentate auf das Konto islamistischer Fanatiker gehen, insofern bietet sich für den Karikaturisten jeder langbärtige Muslim als Terrorist an. Und wenn die Bilder erst mal in den Köpfen sind, bleiben sie auch mindestens eine Generation dort drin…
Wie können diese Anschläge überhaupt mit Religion in Verbindung gebracht werden, wo doch das Tötungsverbot allen gemeinsam ist? Was muss in den Köpfen der Gläubigen passieren, damit aus ihnen Fanatiker werden?

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