Stuxnet, das ist nicht nur ein Trojaner im klassischen Sinn, sondern eine sehr komplexe Schadsoftware die Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS) (englisch Programmable Logic Controller (PLC)) der Firma Siemens gezielt angreift.
Ursprünglich hieß es, Stuxnet greife nur PCs an, doch mittlerweile weiß man, das StuxNet gezielt WinCC und PCS 7 negativ beeinflusst. Der Trojaner greift nicht nur die Windows Software an, sondern infiziert auch über den PC die erreichbaren Speicherprogrammierbare Steuerungen (SPS).
Als Infektionsweg für die Windowsrechner reichen schon mobile Datenträger (USB-Sticks, CDs, usw.) oder Netzwerkverbindungen zu infizierten Rechnern aus - eine Verbindung mit dem Internet ist nicht notwendig um den Rechner mit Stuxnet zu infizieren.

Stuxnet infiziert WinCC
Zeichner: Roger Schmidt
veröffentlicht am: 27 Sep 2010
Homepage: http://www.karikatur-cartoon.de/
Keywords: Karikatur, Cartoon, Malware, Industrieanlagen, Wurm, Trojaner, Cyberwaffe
Was aber noch viel besorgniserregender ist, dass Stuxnet auch die von Siemens zur Programmierung eingesetzte Software Step 7 angreift und manipuliert. Damit kann mit nahezu jedem Programmiergerät unbeabsichtigt infizierter Schadcode in die Steuerungen geladen worden sein und sich auch noch dort befinden. Dieser spezielle Code verbleibt in der Steuerung und „funktioniert" auch ohne, dass ein Windowsrechner angeschlossen ist.
Bisher vermutet man, dass nicht jede SPS angegriffen wird, sondern nur bestimmte Baureihen. Auch wenn das Ziel wohl die im Iran gelegenen Atomanlagen sein sollen, so bleibt doch ein mulmiges Gefhl, in einen A380 zu steigen, der so ziemlich nichts mehr ohne automatische Steuerungen macht. Gott sei Dank kommen aber alle wieder runter!












