Vorwurf der Rechtsbeugung im Fall Sami A.

Die Sportart "Recht[s]-Beugen" ist eigentlich eine linke Disziplin.
Vorwurf der Rechtsbeugung im Fall Sami A.

Vorwurf der Rechtsbeugung im Fall Sami A.

Zeichner: Roger Schmidt
veröffentlicht am: 30. Juli 2018
Homepage: www.karikatur-cartoon.de
Stichworte: ,,

Gefährder Sami A. und kein Ende. Der Fall ist abgeschlossen. Sami A. lebt jetzt in Tunesien – keine deutsche Saatsknete mehr – das wird schwierig, hat ja außer Schießen nicht viel gelernt, aber immerhin ohne Gefährdung. Grüne (und SPD) mögen das für Tunesien noch nicht anerkennen. Aber für mißlungenes Theater muss der Tunesier doch noch herhalten. Wie sich Habeck in den Interviews biegt, bloss nicht sich mit dem Kriminellen gemein machen, aber am Ende doch der Versuch, etwas Dreck in Richtung Seehofer zu werfen.

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4 thoughts on “Vorwurf der Rechtsbeugung im Fall Sami A.

  1. “ Die Sportart „Recht[s]-Beugen“ ist eigentlich eine linke Disziplin. “

    Hallo Roger 🙂

    So wie die Sportart „Link[s]-Beugen“ eine rechte Disziplin ist ! Oder wie war das genau mit der sozialen Marktwirtschaft ?

    So beugen sich beide Standpunkte, also der Rechte und der Linke respektvoll zu einander. Etwas, was einer alleine gar nicht schaffen kann. Das geht nur zu Mehreren sortiert nach Neigungen, vermutlich wegen unterschiedlicher Beinlängen.

    Deshalb entsprechen politisch engagierte Menschen wohl auch nicht so ganz der natürlichen Norm, weil immer wenn sie sich bewegen, dann im Kreis.

  2. Was Sami A. angeht, verweise ich mal auf meinen letzten Kommentar: Der Witz erscheint in den Wirren der Komplexität.

    Das Land und die Arbeit, aber auch die Arbeitslosigkeit formt den Kultur-Menschen, also sein autodidaktisches Befindlichkeit-Spektrum, dessen Zustand in den Augen ablesbar erscheint. Und da entwickelt sich ein erschreckendes Bild in uns allen. Aus irgend einem Grund wirken unsere Blicke schizophren. Und das erzeugt Vertrauenslosigkeit, welche auch lebhaft, beängstigend zum Ausdruck kommt !

  3. Gestützt wird diese Vertrauenslosigkeit durch verwirrende Statistiken zu subjektiven Wahrnehmungshilfen in der deutschsprachigen Bevölkerung aktuell im Jahr 2017.

    So tragen bis zu 63,4 % der Erwachsenen (ab 16 Jahre) ständig oder fokussiert eine Brille.
    Von Schwerhörigkeit betroffen, werden bis zu 19 % der Erwachsenen (ab 14 Jahren) angegeben. Dabei fühlen sich rund 1,85 Millionen Personen sogar auf ein Hörgerät angewiesen.

    Auch die diesbezüglich fachkundigen Interpretationen schüren den Argwohn außerordentlich.

  4. Irgendwann werden die Dämme perverser Geheimhaltung durch den zunehmenden Druck der Wirklichkeit brechen und wir werden wohl in einem Meer von Fassungslosigkeit ertrinken. Denn es wird kein Land mehr geben, auf das wir uns retten können und unter uns wird es abgrundtief sein. So sind all jene psychologisch gut beraten, die sich langsam vorbereiten und das neue ICD-11 mit 55.000 Diagnose-Formeln mal ganz nüchtern betrachten, um so das unbedachte und unwiederbringliche Niederleben subjektiver Hemmschwellen rechtzeitig ermessen zu können. Denn es droht uns ein Tsunami der Vertrauenslosigkeit und des Ekels.

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