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Das jüdische Lichterfest Hanukkah dauert acht Tage, also genau so lange, wie es im 2.Jahrhundert vor Christus noch brauchte geweihtes Öl herzustellen, welches wiederum benötigt wurde, um die Menora, die Tempelleuchte, nicht erlöschen zu lassen. Nachdem die Juden Judäas sowohl Syrer, wie auch der griechischen Vielgötterei anhängende Juden aus dem Jerusalemer Tempel vertrieben hatten, merkten sie, dass Rohstoffknappheit nicht nur vom schwarzen Gold anhängige Industrienationen nervös machen kann.
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Zeichner: Roger Schmidt
veröffentlicht am: 27. Dezember 2008
Homepage: www.karikatur-cartoon.de
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Das jüdische Lichterfest Hanukkah dauert acht Tage, also genau so lange, wie es im 2.Jahrhundert vor Christus noch brauchte geweihtes Öl herzustellen, welches wiederum benötigt wurde, um die Menora, die Tempelleuchte, nicht erlöschen zu lassen. Nachdem die Juden Judäas sowohl Syrer, wie auch der griechischen Vielgötterei anhängende Juden aus dem Jerusalemer Tempel vertrieben hatten, merkten sie, dass Rohstoffknappheit nicht nur vom schwarzen Gold anhängige Industrienationen nervös machen kann. Anders jedoch als den zeitgenössischen Energiejunkies wiederfuhr den Juden ein Wunder: Das nach der Tempelräumung noch übrige Öl sollte eigentlich nur noch für einen Tag reichen, doch wie durch Gottes hand geschützt, harrte die Flamme ganze acht Tage aus, bis Nachschub kam. Es wäre polemisch zu behaupten, die Araber hätten schon damals die Ölförderung künstlich verknappt, um die Nachfrage und damit den Preis erhöhen und politischen Druck ausüben zu können. Dies haben sie und damit auch alle anderen nicht arabischen OPEC-Staaten nämlich erst in den letzten knapp 30 Jahren als Druck- oder auch Schmiermittel entdeckt.


Doch die kürzlich bisher drastischste Fördermengendrosselung bewirkte jenes bei den Konsumenten, was nicht enflammte Öfen in der Regel nach sich ziehen: Es ließ sie einfach kalt.
Es mag purer Zufall sein, dass auch an anderer klebriger Ölfront DOCmen postuliert wurden, als nämlich die Mitgliedsstaaten der EU nicht nur bei Olivenöl um die Erhaltung und Verteilung von Gütesiegel wie ‚geschütze Ursprungsbezeichnung‘ kämpften. Die Wurzel allen Übels-das Hängen am Tropf zähflüssigen Rohstoffes-wollte die Bundesregierung nun zumindest dort ausreißen und mit einer Pusteblume/Löwenzahn ersetzen, wo in der Regel tiefgreifende Entscheidungen getroffen werden: Im Deutschen Bundestag. Der Ökostrom- und Gasanbieter LichtBlick – die Zukunft der Energie GmbH & Co. KG gewann eine europaweite Ausschreibung und beliefert seither die Regierung mit sauberem Strom, scheinbar dank dunkler Maschenschaften, wurden Mitarbeiter der Saubermänner doch tatsächlich dabei ertappt, arglose Menschen anzurufen und sich als Mitarbeiter der Verbraucherzentrale auszugeben, um Neukunden werben zu können. Dass dies ein schlechtes Licht auf den Energieanbeiter wirft, scheint sonnenklar.

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