Können Witze reifen wie ein guter Wein? Desto älter desto besser? Für einen guten Witz ist es bestimmt nicht von Vorteil, wenn dieser über einen längeren Zeitraum von einer Flasche geistig gelagert wurde. Um so besser, wenn im Internetzeitalter, jeder seine Witze Sammlung zum Besten geben kann. Vielleicht noch mit der Jahreszahl versehen, damit wir ehrfürchtig erschaudern können – und schnell wegklicken…

Witze

Cartoons 2013 © Roger Schmidt

 

Gute Witze wollen wie ein Weißwein früh genossen werden. Und wenn man sie schon lagert, dann eher die kleinen Gemeinen, Fiesen… Und besser erzählen lassen von kleinen als von großen Flaschen. Witze sind nun mal so angelegt, dass sie möglichst rasch nach dem Erscheinen genossen werden wollen.

Brauchen Witze Licht? Schwer zu beantworten. Erhellt man einen zu sehr, ist die Pointe schnell verbrannt. Und bleibt ein Witz zu dunkel, tastet man sich mühsamen Erklärungen folgend an die Pointe, ist diese ganz schnell vertrocknet.

Aber es nun mal eine Tatsache, dass von zehn Witzen neun schlecht sind. Am Besten wäre es, die neun schlechten weg zu lassen und sich nur auf den einen guten zu konzentrieren.

25 thoughts on “Witze

  1. Moin Roger,

    es gibt auch Witze, die sich einem erst nach längerer Zeit aufschließen.
    So, wie manche Gedichte von Morgenstern.

    Zum Bleistift :

    Da fällt ein jemand vom H0chhaus – 200 Stockwerke. nach der halben Strecke sagt er zu sich : bis jetzt ging’s doch prima…

    Auf dem Schulhof gehört, hahaha.

    Hat aber auch eine philosophische Dimension eine existentielle…

    Gruß aus/von Kreta !

    Ekkehard

  2. Beim Psychologen:

    Psychologe: Na, … wie geht es ihnen ?

    Patient: Herr Doktor, ich habe ein schon lang andauerndes Problem. Ich kann nur den Menschen wirklich
    vertrauen, die einen klaren Verstand besitzen.

    Psychologe: Mein Lieber, kein Mensch will klaren Verstand, alle wollen nur Geld.
    Also vertrauen sie denen die Geld besitzen.
    Einen guten Tag und … meine Rechnung wird sie in den nächsten Tagen erreichen.

  3. Sorry !

    Noch ein Schmähgedicht

    Deutschland, einst das Land der Dichter und Denker,
    dann erschien Jan Böhmermann, als sein Henker.

    So machte diese kleine Fernsehratte aus Satire reine Kacke,
    auch wenn es bis zu Himmel stinkt, egal wenn nur die Quote stimmt.

    Wer hierzulande nicht´s gescheites lernt, hat auch nicht sonderlich zu beißen
    und muss sich qualvoll durch die Medien scheißen.

    Als Star für Kot und Pisse reißt Böhmermann für`s Volke Witze
    und wer da lacht, wird aufgeschrieben und später aus dem Land getrieben.

    In der Wildnis ganz allein, wird sich dann zeigen, wer darf sein !
    So seid gewarnt ihr lieben Leute, Jan Böhmermann verhetzt die Meute.

  4. Die kulturgesellschaftliche Wichtigkeit des Arsches

    Nur ein Arsch kann ein guter Chef sein, damit das Herdentier nicht das Ziel aus dem Sinn verliert.
    Das ist schon seit alters her so in uns implantiert, weil allein der Arsch alle Führungsqualitäten besitzt:

    – die visuellen,
    – die akustischen,
    – die olfaktorischen,
    – die taktilen
    – und nicht zuletzt die gustatorischen im persönlichen Angebot.

    • Allein der Mitarbeiter kriecht hinein und entnimmt Geschmacksproben. Wer in diesem letzten aller Muskel keinen Widerstand erzeugen will, nimmt Vaseline. Das nennt man dann Political Correctness.

  5. Die erkennbaren Gefahren unserer kulturgesellschaftlich geprägten Denkakustik sind all gegenwärtig !

    So neigt ein reiner Akademiker dazu, einen für ihn viel zu schweren Stein dennoch zu heben und fortzutragen, indem er das Schwere einfach liegen lässt und nur den Stein mitnimmt.

  6. Mal kein Witz 🙂

    Die Wahrheit ist eine individuelle Wirklichkeitsbetrachtung, welche immer nur aus einer individuellphilosophisch ordnenden, physikalisch fragmental begründbaren Wahrnehmung bestehen kann.

  7. Mein Gott sind die Witze hier schon alt 😉

    Na dann, mal einen aus der Zukunft 🙂

    Psychologie im Fadenkreuz +
    2050 Treffen sich ein Mindcontroller und ein Bäcker auf der Straße.
    Da sagt der Mindcontroller zum Bäcker: “ Du ich habe jetzt einen vollständigen Elefantenfick als Impulsdiagram auf Festplatte. Willste das mal sehen ? “
    Darauf fragt der Bäcker: “ Hast`e auch ein solches Diagram vor Dir selbst ? “
    Der Mindcontroller: “ Nö, wie kommst`e denn darauf, bist`e pervers veranlagt ? “

    Der Bäcker: “ Ich ganz bestimmt nicht. Aber wenn Du nichts zum vergleichen hast, wozu ist das dann gut ? „

  8. Fragt mich doch neulich ein MindController, ob ich meinen Körper nicht der Wissenschaft zur Verfügung stellen wolle, ich könne ja doch nichts gescheites damit anfangen.

  9. Handicap oder Handycap

    Beziehungsweise noch ein Witz 🙂

    Handicap, auch Handikap (engl. hændikæp ‚Benachteiligung, Vorbelastung, Erschwerung‘) bezeichnet: Handicap (Sport), einen Faktor zur Nivellierung unterschiedlicher Leistungsstärken im Sport ausgehend von der Praxis im Pferderennsport, Handicap (Golf), speziell beim Golf.

    Handycap, auch Handykap (Neudeutsch, Benachteiligung, Vorbelastung, Erschwerung‘) bezeichnet:
    das Handycap bezüglich der alltäglichen Wahrnehmung und Wahrgebung im Lebensraum. Es führt zur Verödung bzw. zur Virtualisierung der Orientierungs- und Organisationsfertigkeit.

  10. Die Wissenskeule einer Wissensgesellschaft !

    Jeder spürt sie, aber nicht jeder erkennt sie, weil sie den Verstand erschlägt.

  11. Das Leben tötet lieber, als das es stirbt.
    Kann jemand diesen Widerspruch, also der Schuld des Leben auflösen ?

  12. Bretter die die Welt bedeuten sind, wenn die Wissenschaft der Psychologie und die Psychologie der Wissenschaft auf dem Holzweg sind !

    Und was ist, wenn Raum und Energie ein und dasselbe sind ? Dann fühlen sich viele sogenannte Wissenschaftler auf den teuren Schlips getreten !

  13. Zwischen Wissenschaft und Religion, nicht witzig aber wahr !

    So wie man sich die Welt erklärt, so ist es auch zumeist verkehrt. Weil wir im großen Ganzen nicht erblicken, wie die Dinge wirklich ticken.

    So mussten wir den GOTT uns schaffen, weil wir niemals alles raffen.

    Denn die Wahrnehmung wirkt fragmental, weshalb wir uns bewegen müssen, um wenigstens den Teil zu wissen. Auf das der Zufall uns bekehrt und in der Richtigkeit belehrt, was folglich die Befindlichkeit des Denkens im Glaubenskäfig protegiert.

    So mühen wir uns im Lebenssinn und verstehen weiter nicht… wohin, bis das der Zufall uns erhelle und so weist den Weg zur Quelle.

  14. Es gibt gar keine Zukunft, denn die Zukunft ist nur ein Hirngespinst !

    Wenn wir dieses Hirngespinst aber tatsächlich in der Realität erfahren, ist es schon wieder die Gegenwart und dann zeigt sich auch, was es wirklich ist. Zumeist war dann früher, also in der Vergangenheit, doch alles besser.

  15. So bleibt die Gegenwart im organetischen Wirkmoment des Lebens immer nur eine synergetische Folgeerscheinung der Vergangenheit.

  16. Ist das nun witzig ?

    Paradoxon Wucher: Der natürliche Wucher der Pflanzenwelt und der kulturelle Wucher der Schuld, so können wir erkennbar ohne und mit dem Wucher nicht leben. Die Intelligenz besteht wohl darin zu erkennen und so zu verstehen, was wuchern muss und was keinesfalls wuchern darf.

  17. Die Kultur hat eben ihre eigenen Regeln. 🙂
    So bringt uns das Denken, also die Denkakustik um den Verstand !

    Die Befindlichkeitsrochade:

    Das diesbezüglich bekannteste Beispiel einer kulturellen Befindlichkeitsrochade ist wohl diese, dass Medizin nicht schmecken darf, wenn sie denn helfen soll. Wogegen der Geschmack, also die gustatorische Wahrnehmung doch dafür geeignet erscheint, das gut Verdauliche vom schlecht Verdaulichen unterscheiden zu können.

  18. Zwischen Intelligenz und Dekadenz

    Man sollte bei weitem nicht alles tun, was man tun könnte. Andernfalls sollten wir alle in 10.000 m Höhe, ohne Fallschirm aus dem Flugzeug springen. Denn das könnten wir auch tun !

    Nur würde das niemand tun, weil die Konsequenzen leicht abzusehen sind. So tun wir eben nur all das, wo die Konsequenzen nur schwer oder besser gar nicht abzusehen sind.

    Das ist vor allem nachhaltig witzig 🙂

    • Aber selbst wenn die Konsequenzen bekannt sind, gibt es ja noch viele Spielernaturen unter uns, die auf das Glück hoffen und es trotzdem tun.

  19. Weltweit erste GeHirnimplantation gelungen !
    – An der Börse prallte die Spekulationsblase airbagartig an.
    – Die Backwarenindustrie in chaotischer Aufbruchstimmung.

    An unbekanntem Ort gelang Spezialisten eine Gehirnimplantation im Zusammenwirken mit streng geheimen Forschungseinrichtungen. Das Implantat soll ein Rosinenbrötchen aus der Backwarenindustrie sein, wobei speziell die Rosinen eine maßgebende und funktechnisch jederzeit korrigierbare Didaktik enthalten sollen. Die diesbezügliche Person lebt schon seit vielen Monaten völlig unbemerkt unter uns und soll bereits weit überdurchschnittlich erfolgreich geworden sein. Insider geben sich unnahbar davon überzeugt, dass das die nahe Zukunft der gesamten Menschheit ist.

    Wer nun die überaus erfolgreiche Person mit dem fernsteuerbaren Rosinenbrötchen im Kopf ist, bleibt weiterhin unklar. Jedoch mehren sich täglich die Indizien dahin gehend, dass es sich dabei um den amtierenden US-Präsidenten handeln könnte.

    • Diese Nachrichten-News erschien zeitlos und könnte auf dem Dachboden oder im Keller bei den jahrzehnte alten Zeitungen gefunden worden sein. Oder auch ungedruckt aus der Schublade von Insidern stammen. Sie könnte aber auch eine Metapher zum Wirkmoment unserer Gegenwart sein.

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